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Faderweißezeit


In e Heckewirtschaft zuer Faderweißezeit
Iss dr Michel un sei Bawet hiegange zue zweit.
In e guete Gsellschaft senn se nei doa kumma,
Sie hörn feist mitgemacht, un aa feist gsunga.
Un weil dar Faderweiße heut grod sou süffi war,
En Michel sei Glos alle Acheblick leer halt wor.
Un aweds spät iss dann dar Michel wore ganz leis.
Mer hat s ne agsahne, sei Gsicht wor auf eemal ganz weiß.
Kurz drauf hat 's en Michel dann von Stuhl gerissa,
Ar iss nausgerennt - wos jetz künnt, tuet jeder wissa:
Mit Glück iss ar grod nau zuen Mistlouch kumma
un schoa hat die Kutzerei ihm grausame Wach genumma.
Weil 's bei dara Kutzerei rächt stürmisch zuaganga iss,
Fleucht raus im hoache Bouche aa sei Gebiss.


A dr Tofel seicht sei Bawet nach geraumer Zeit:
I mueß jetz doch emal guck, wue mei Michel bleit.
Wie se nauskünnt, sieht se, ihr Michel
grabscht mit der Hend auf'en Misthaufe rüm.
Sie seicht; Geh jetz rei un mach doa haus niet rüm!
Ar seicht: Jesses, mei Gebiss, des iss jetz aa nou fort!
Wenn i nur wüßt, wues hiegflouche iss, a welchen Ort!
Sei Fraa, die sehend jetz, weil ar auf en Mist rümsappe tuet.
Ar iss jetz wieder nüchtern, un 's packt ne aa die Wuet:
Zuen Dunnerkeil noumal, des kannste doch niet fass -
Drei Gebisser ho i schoa prowiert, un kees tuet bass!




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