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Kulturelles Leben


Der Weinort Retzstadt liegt im Bereich des Maindreiecks im idyllischen Tal der Retz, die 5 Kilometer von der Quelle in Retzstadt entfernt in den Main mündet. Die Lage des Ortes, eingekesselt von steil ansteigenden Hängen und verschont von großen Verkehrsströmen, brachten es mit sich, dass Retzstadt bis heute seinen dörflichen und überschaubaren Charakter bewahren konnte.

Gleichwohl muss das mehr als 1200 Jahre alte Retzstadt schon in frühester Zeit ein bedeutender Marktflecken gewesen sein. So belegen Urkunden, dass es in Retzstadt große Weinbau- und Ackerflächen gab. Davon befand sich ein guter Teil im Besitz von Klöstern und fränkischem Adel. Schon diese frühen Vorfahren waren fleißige Leute und verstanden es, das liebliche, fruchtbare Tal der Retz mit den Seitentälern und den Hochflächen der umgebenden Hügel urbar zu machen. Mit den Erträgen aus diesen Weinbergen und Äckern ließen sich gute Geschäfte erzielen und der Ort blühte auf. Die Situation verschlechterte sich dann jedoch aufgrund des Einfalls der Schweden im Dreißigjährigen Krieg, sowie der Franzosen 170 Jahre später. Außerdem befielen mehrmals Krankheiten und Schädlinge die Weinberge und ließen die Flächen auf einen Bruchteil verringern, letztmals nach dem 2. Weltkrieg.

Auf den Hängen rund um den Ort gedeihen feine und kräftige Weine. Auch die bäuerliche Landwirtschaft sichert nach wie vor vielen Bürgern ihre Existenzgrundlage.





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