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Planetoiden Bruchstücke im All Neue Tafel auf dem Planetenweg, erstellt im Oktober 2011 Auf
unserem Weg fällt nun auf, dass die Entfernungen zwischen den Planeten immer größer
werden. Doch zwischen Mars und Jupiter tut sich eine unverhältnismäßig große
Lücke auf. Hier entdeckte in der Neujahrsnacht des Jahres 1801 der Italiener
Guiseppe Piazzi einen bis damals nicht bekannten Stern, der sich als winziger
Planet herausstellte: Ceres (ca. 930 km Durchmesser). Seit dieser Zeit werden
Kleinplaneten „gejagt“: Zwischen Mars und Jupiter umkreisen über 50 000
Planetoiden (Asteroiden) die Sonne, von denen man bisher etwa 5000 lokalisierte
und mit Namen versah. Da es nicht so viele römische und griechische Götter
gibt, gab man den Planetoiden bald die Namen von Städten („Hamburga“, „Heidelberga“),
Personen oder gar von Firmen („HAPAG“, nach einer Hamburger Reederei). Die größten dieser «Kleinplaneten» haben
Durchmesser von einigen hundert Kilometern, die kleinsten von nur wenigen
Metern. Einige besitzen sogar noch „Mini-Monde“
wie zum Beispiel der 52 km große Asteroid Ida, der in 100 km Entfernung
vom Gesteinsbrocken „Daktylus“ (griech. „Finger“) umkreist wird.
Die meisten Planetoiden findet man im
sogenannten Planetoidengürtel zwischen Jupiter und Saturn, doch verschiedene
Bahnen verlaufen sehr exzentrisch. Planetoiden mit bekannten Namen wie Eros,
Hermes und Amos kommen der Erdbahn sehr nahe, Apollo, Adonis und Ikarus
erreichen fast die Merkurbahn, einige – „Trojaner“ genannt - teilen sich mit
Jupiter die Bahn und verfolgen ihn bzw. fliegen ihm voraus.
Für junge
Forscher
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Wenn du Fremdwörter liest, die du nicht kennst, schreibe
sie auf und frage Mitschüler, Eltern, Lehrer, oder schlage im Lexikon nach,
informiere dich mit Hilfe von Büchern oder im Internet (s.u.) -
Viele der Planetoiden haben Namen aus der griechisch-römischen
Götter- und Sagenwelt. Kennst du einige Geschichten? Lies nach oder suche im
Internet!
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-Letzte Aktualisierung: Sonntag, 16. Oktober 2011 19:28 - © Reinhold Meurer - IMPRESSUM - |