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Mond
Welt aus Stein und Staub
Entfernung
zur Erde
384.400 km
Durchmesser
3473 km
Oberflächentemperatur
-170°C/+130°C
Schwerkraft
0,16
Da der Mond im Verhältnis zur Erde relativ gross ist
- er misst einen Viertel des Erddurchmessers - spricht man oft von einem «Doppelplaneten-System».
Erst seit kurzer Zeit ist bekannt, dass es in unserem Sonnensystem noch einen
weiteren Doppelplaneten gibt, nämlich Pluto mit seinem Mond Charon. Auch noch
in tausend Jahren werden die Geschichtsschreiber einen Meilenstein der
Menschheit immer wieder nennen, das Jahr 1969, als die Menschen ihren
angestammten Planeten verließen und zum ersten Mal ein Mensch seinen Fuß auf
einen anderen Himmelskörper setzte: Am 20. Juli 1969 gelang den Astronauten
Neil Armstrong und Edwin Aldrin mit dem Raumschiff Apollo 11 die erste Landung
auf dem Mond. Weil der Mond keine Atmosphäre besitzt, welche das Klima
ausgleichen könnte, ist es auf seiner Oberfläche brennend heiß bis
bitterkalt. Die Temperaturen schwanken zwischen -130° C und +120° C. Das
Fehlen der Atmosphäre bewirkt auch, dass der Himmel vom Mond aus völlig
schwarz erscheint. Der Mond umkreist die Erde, in einer Distanz von 384 400
Kilometern, in ca. 27,33 Tagen.
Weil seine Rotation genau dem Umlauf um die Erde entspricht, wendet er uns immer
die gleiche Seite zu. Da der Mond nicht selbstleuchtend ist, erscheint er
infolge seiner wechselnden Stellung zur Sonne in verschiedenen Phasen, die sich
alle 29,5 Tage wiederholen. Seit
dem Bestehen der Menschheit weiß man, dass der Mond das irdische Leben in
mancher Hinsicht beeinflusst. Der wohl eindrücklichste Beweis seiner Kraft sind
die Gezeiten der Meere, die durch seine Gravitation bewirkt werden.
Astrologische Bedeutung:
Mond - Der Gefühlvolle
Dass der Mond
im astrologischen Sprachgebrauch zu den Planeten gerechnet wird, ist
astronomisch zwar falsch, aber wegen der unmittelbaren Nähe und Wirkung auf
Erde und Menschen durchaus logisch. Im Gegensatz zur strahlenden, "schöpferischen"
Sonne ist der Mond nur Reflektor, Sammler. Er hat in erster Linie mit dem
reflektierenden Denken, dem Gefühl, der Empfindung, der Gemütswallung zu tun
und symbolisiert damit die Persönlichkeit. Es ist daher verständlich, dass der
Mond zuweilen viel stärker die Wesensart eines Menschen widerspiegelt
(besonders bei Frauen!), da er eben die seelischen Reaktionen anzeigt - nämlich
das Passive, Aufnehmende, Beeindruckbare, und alles, was mit dem
Unterbewusstsein zusammenhängt. Er ist Symbol für Stimmungen, Launen, für den
Wechsel in Ansichten, Plänen und Zielen. Als schnell laufendes Gestirn ist er
auch dafür verantwortlich, dass Menschen, die am selben Tag geboren wurden,
durchaus unterschiedlich Im Gefühlsbereich reagieren.
Der Mond gehört
zum Tierkreiszeichen Krebs.
Fragen für junge Forscher
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Wie heißt der Mond in anderen
Sprachen?
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Es gab schon viele Missionen zum
Mond. Lies nach!
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Der Mond ist das am leichtesten
zu beobachtende Himmelsobjekt: mit bloßem Auge, Fernglas und Teleskop kannst du
ihn erforschen!
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Rückseite des Mondes sehen kann!
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