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Kometen
Schneebälle
mit leuchtendem Schweif
Der
Komet Hale-Bopp begegnet Nebst den neun bekannten
Planeten und den Planetoiden kreisen noch weitere Himmelskörper um die Sonne.
Beispielsweise die geheimnisvollen Kometen, die gelegentlich am Himmel
auftauchen und manchmal spektakuläre Erscheinungen darstellen. Im Altertum
verbreiteten sie unter den Erdbewohnern Furcht und Schrecken. Man schob ihnen
die Schuld an Kriegen, Krankheiten, Feuersbrünsten und allen möglichen
Katastrophen zu. Seit den frühen Fünfzigerjahren weiß man, dass Kometen einem
„schmutzigen Schneeball“ ähnlich sind. Sie bestehen größtenteils aus
gefrorenem Wasser, Methan, Ammoniak, Kohlendioxyd, zusammen mit steinigen und
metallischen Kondensaten verschiedener Größe. Sobald ein Komet auf seiner
exzentrischen Bahn in die Nähe der Sonne gerät, beginnt seine Oberfläche zu
schmelzen und verflüchtigt sich in Form von Gas und Staub. Diese Teilchen werden vom Sonnenwind
weggetragen und bilden so einen leuchtenden Schweif, der einige Millionen
Kilometer Länge erreichen kann. Ein
Komet besteht aus Kern, Koma und dem Schweif, der
immer von der Sonne wegzeigt. Der Schweif unterteilt sich in Staub- und
Gasschweife. Der Staubschweif leuchtet durch Reflektion des Sonnenlichtes, die
Gasschweife hingegen werden durch die Sonnenenergie zum Eigenleuchten
(Resonanzleuchten) gebracht. Als Herkunftsort der Kometen gilt die Oortsche
Wolke, die sich in ca. 0,5 bis 2 Lichtjahren Entfernung rund um unser
Sonnensystem befindet. Man
unterscheidet, je nach der Dauer ihres Umlaufs um die Sonne, kurz- und
langperiodische Kometen. Der
Komet Encke zum Beispiel erscheint alle 3,3 Jahre, Halley alle 76 Jahre,
Kohoutek dagegen benötigt für einen Umlauf gar 75.000 Jahre. Für junge Forscher -
Welche Kometen wurden in den
letzten Jahren erforscht? -
Welche Kometen sind in der
Zukunft in Erdnähe?
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-Letzte Aktualisierung: Samstag, 25. November 2006 21:38 - © Reinhold Meurer - IMPRESSUM - |