Kindergarten

Home Nach oben

 

Für unseren Kindergarten „Sonnenland“ suchen wir:

·        eine Erzieher/in als Leitung

Wir suchen eine engagierte Erzieher/in als Leitung in Vollzeit ab 01.11.2010.
Die Einarbeitung erfolgt als Erzieher/in in Teilzeit ab 01.09.2010. Die Stelle ist vorerst als Elternzeitvertretung befristet.

 

·        eine Erzieher/in
Wir suchen eine flexible Erzieher/in in Vollzeit ab 01.01.2011.
Die Stelle ist bereits ab 01.11.2010 zu vergeben, jedoch zunächst in Teilzeit. Die Stelle ist befristet.

·        Praktikant/in
Wir bieten auch regelmäßig verschiedene Praktikumstellen an (z.B. Erzieher/in und Kinderpfleger/in in der Ausbildung oder Haupt-/Realschule und Gymnasium).
Bei Interesse bitte nachfragen.

Bewerbungen bitte schriftlich an:

Monika Oppelt, Unterdorfstr. 25, 97282 Retzstadt


"Sonnenland" - katholischer Kindergarten Retzstadt

Erwähnt wurde die Kinderbewahranstalt erstmals 1879. Geleitet wurde sie bis 1973 von den Schwestern aus dem Mutterhaus der Töchter des "Allerheiligsten Erlösers" in Würzburg. Ab 1974 übernahm der Elisabethenverein  die Trägerschaft. 1978 zog der Kindergarten in den vorderen Teil der Schule, in dem er auch heute noch untergebracht ist. Im Jahr 2003/04 wurde der Kindergarten auf neustem Stand renoviert.

Anschrift:
Kindergarten Sonnenland
Schulstraße 1
97282 Retzstadt
Telefon: 09364/ 2949
Fax: 09364 / 81 59 64
Email: info@kiga-retzstadt.de

 

Öffnungszeiten: 

Montag - Donnerstag: 7:30 - 16:00 Uhr
Freitag: 7:30 - 14:30 Uhr

 

Ferientermine: 

3 Wochen in den Sommerferien
1 Woche in den Pfingstferien
zwischen Weihnachten und Neujahr

Platzangebot: 75 Plätze für Kinder von 2 - 6 Jahren 

Träger: Elisabethenverein Retzstadt e.V.

Unser Tagesablauf:
Der Kindergarten ist ab 7:30 Uhr geöffnet. Vor allem berufstätige Eltern nutzen die Möglichkeit die Möglichkeit der Frühgruppe. 
Um 8:30 Uhr werden die Kinder von ihrer Erzieherin und Kinderpflegerin in Empfang genommen und in die jeweilige Gruppe begleitet. Dort können sich die Kinder bis ca. 9:15 Uhr im Freispiel / Freiarbeit  betätigen.
Im anschließenden Morgenkreis  werden alle Kinder nochmals begrüßt und der Tag besprochen. Je nach Situation und Tagesplan kann die Dauer des Morgenkreises variieren.
Danach ist Zeit für ein gemeinsames Frühstück. Wir holen unsere Taschen, beten ein kurzes Tischgebet und lassen es uns im gemütlichen Beisammensein schmecken.
Anschließend ist Zeit für gezielte Angebote, gruppenübergreifende Angebote, Turnen, Freispielangebote, Spaziergang und / oder Freispiel. Bei schönem Wetter verbringen wir viel Zeit im Garten und an der frischen Luft.
Für Kinder, die über Mittag heimgehen, und die Vormittagskinder schließt der Kindergarten um 12.15 Uhr.
Von 12:15 - 14:30 findet unsere Mittagsbetreuung bzw. Auffanggruppe statt. Alle dafür angemeldeten Kinder treffen sich in einer Gruppe und starten die Mittagszeit mit der mitgebrachten Brotzeit. Danach steht Freispielzeit oder Freiarbeitszeit für die Kinder an. Als Abschluss dieser Gruppe findet immer ein gemeinsames Angebot statt. Je nach Wetterlage gehen wir zum Abschluss in den Garten oder Hof, bevor bis 14:30 Uhr alle Kinder abgeholt sind.
Von 13:00 - 16:00 Uhr öffnet unsere Nachmittagsgruppe. Hier besteht wie in der Mittagsgruppe die Möglichkeit zur Freiarbeit / Freispiel. Nachmittags findet ein gleitendes Essen statt, da nicht jeder etwas essen möchte. Nach einem gemeinsamen Angebot geht auch diese Gruppe in den Hof oder Garten und so endet ein Kindergartentag im Sonnenland für alle um 16:00 Uhr.


Infos und Interessantes

Unser Kindergarten "Sonnenland" 

Jeder Gruppenraum umfasst verschiedene Bereiche, z.B. die Küchenzeile, die Puppenecke, den Maltisch, die Bauecke, den Spielteppich, den Esstisch, …. Die Bereiche variieren je nach Alter und Geschmack der Kinder und des Personals. Alle drei Gruppenräume sind mit einer zweiten Ebene ausgestattet.

Des Weiteren gibt es einen Intensivraum, bei dem wir die Möglichkeit haben mit einer Kleingruppe spezielle Angebote durchzuführen. So können die Kinder z.B. malen, matschen, hämmern und nageln, Bilderbüchern lauschen, experimentieren, etc.

Im "Cafe", einem sonnigen Platz für alle, treffen wir uns gerne, um Geburtstag zu feiern, Kinderkonferenzen abzuhalten sowie Feste zu gestalten.
Zudem gibt es einen großen Saal der von Kindergarten und Schule genutzt wird.

Im Keller ist der Turnraum. Alle Kinder lieben Bewegung. Vor allem in den ersten Lebensjahren stellt Bewegung ein wesentliches Erfahrungsfeld dar, das die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit in unvergleichbarer Weise beeinflusst. So ist das wöchentliche Turnen besonders beliebt und wir schätzen diesen zusätzlichen Raum.

Zwei Außenanlagen stehen den Kindern zur Verfügung. Es gibt den Garten und den Hof. Der Hof von den Kindern bevorzugt, um Fahrzeuge aller Art zu fahren, sowie Ball zu spielen. Der Garten wird je nach Jahreszeit unterschiedlich genutzt. Im Garten schaufeln die Kinder gerne im Sandkasten, klettern am großen Spielgerät, spielen am Piratenschiff, erproben ihre Kraft an den Bäumen und Kletterstangen und benutzen gerne die Schaukeln.

Für alle Altersgruppen gibt es einen speziellen Tiernamen.
So heißen unsere 

2 - 4 Jährige: Löwenkinder
4 - 5 Jährige: Bärenkinder
5 - 6 Jährige: Elefantenkinder

Den Namen haben die Kinder vor vielen Jahren ausgesucht und noch heute erfreut er sich sehr großer Beliebtheit. Die Namen geben uns und den Kindern eine Hilfestellung, wenn es um die Angebote geht: "Heute ist Turnen für die Bären" oder "Bald ist Waldtag der Löwenkinder" zeigt den Kindern, ob sie daran beteiligt sind oder nicht. Die Namen finden Kinder und Team schöner, als das jeweilige Alter zu nennen. Die Namensgebung ändert sich nicht bei dem Geburtstag sondern bei jedem neuen Kindergartenjahr. Aus Löwen werden Bären, dann Elefanten und schließlich Schulkinder.



Elisabethenverein



Freispiel


Das Freispiel ist die Zeit im Tagesablauf, in der das Kind den Spielpartner, das Material, den Ort und den Zeitumfang auswählen und seine eigenen Ideen allein oder mit anderen Kindern verwirklichen kann. Leider findet das Freispiel in der Gesellschaft keine große Anerkennung: "Ach, die spielen ja nur" oder Sätze wie: "So schön möchte ich´s auch mal haben" müssen sich Kinder und Personal immer wieder anhören. Zudem kommen immer mehr Programme in den Kindergarten. Wünsche und Spiel der Kinder geraten somit schnell in den Hintergrund.

In unserem Tagesablauf hat das Freispiel einen sehr hohen Stellenwert und es bedarf der sorgsamen Pflege. Hier hat das Kind ein breites Feld zur Erprobung der verschiedenen Kompetenzen. Wir begleiten die Kinder mit unserer Aufmerksamkeit, im Mitspiel und Dasein, im Unterstützen und Helfen. Die Freispielangebote können ja nach Alter und Wunsch der Kinder variieren.

Im folgenden wollen wir drei typische Bereiche nennen und näher darauf eingehen:
Maltisch
- Möglichkeiten feine Bewegungsabläufe zu üben und häufig durchzuführen.
- Vielfältiges Trainieren der Auge - Hand - Koordination
- Ausprägung des Tastsinnes
- Kennen lernen von verschiedenen Arbeitsmaterialien, Werkstoffen, Techniken und Anwendungsmöglichkeiten

Bau- und Lego-Ecke
- Förderung der Feinmotorik
- Logisches Denken wird vorausgesetzt
- Bewältigung von Konflikten
- Kreativität, auffallend mit steigendem Alter

Puppenecke
- Förderung von Fantasie und Kreativität
- Ausleben und Verarbeitung von Ängsten
- Sozialverhalten wird geübt
- Fertigkeiten von An- und Ausziehen wird mit der Kleiderecke trainiert

Und was meinen Sie: "Spielen Kinder wirklich nur?"


Frühstück


Gemeinsames Essen
Wir sind stolz, einer der wenigen Kindergärten zu sein in denen noch gemeinsam gegessen wird. Man ist fast schon ein Außenseiter, wenn man heutzutage nicht gleitendes Essen anbietet.

Dabei ist es eine wichtige Erfahrung gemeinsam zu Essen und es ist schade, dass diese Tradition in unserer Gesellschaft weniger wird.

Wie oft kommt es denn noch vor, dass Familien einmal am Tag gemeinsam am Tisch essen? Wann erleben Kinder "Familie" - damit meinen wir gemeinsame Gespräche am Esstisch?

Die Zukunft ist leider sehr schnellläufig und so gerät dieser wichtige Punkt immer mehr außer Acht.

Wir essen jeden Tag gemeinsam und unsere Kinder zeigen uns, dass es Ihnen gefällt. So sitzen wir beisammen und jeder erzählt seinem Tischnachbarn oder seiner Tischgruppe, was er erlebt hat, Diskussionen entstehen, Fragen werden gestellt. Wir Erzieherinnen sind Zuhörer und Erzähler zugleich.

Wir erleben Gemeinschaft und gemeinsam schmeckt es doch am Besten, viel besser als alleine oder wenn man nur zu zweit oder zu dritt zusammen sitzt.

Ein weiterer Vorteil ist die Ruhe für alle. Keiner muss sich Sorgen machen, dass sein Gebautes von anderen evtl. zerstört wird oder muss Angst haben, weil er etwas noch nicht fertig gemacht hat. Da alle essen, ist für jeden Pause.

Gemeinsame Brotzeit beinhaltet: Seine Tasche holen, auszupacken, ein Gebet oder Lied, die Vesper und anschließendes Spülen und Abtrocknen, sowie Aufräumen des Essplatzes.

Natürlich kann Ihr Kind auch zwischendurch etwas Trinken oder Essen, aber seit wir das gemeinsame Essen eingeführt haben, verlangen die Kinder gar nicht danach.

Na dann: Guten Appetit.


Gezieltes Angebot


Gezielte Angebote finden fast täglich in unserer Einrichtung statt. Ein gezieltes Angebot beinhaltet eine Kleingruppe und die intensive Bearbeitung eines bestimmten Themas. Das Thema kann von den Kindern gewünscht oder vom Personal bestimmt werden.



Morgenkreis


Der Morgenkreis (Stuhlkreis oder Teppichkreis) ist ein täglicher Bestandteil unserer Einrichtung. Im Tagesablauf ist es der erste Impuls, an dem wir uns alle gemeinsam sehen. Wer ist heute anwesend? Wer fehlt heute? Dies sind Fragen, die am Anfang des Morgenkreises von großer Bedeutung sind.

Die Kinder sitzen in ihrer Gruppe mit dem Personal gemeinsam beisammen und stimmen den Morgenkreis mit einem Bewegungslied ein. Nach dem vielen sitzen am Morgen ist es grundlegend mit Bewegung zu beginnen. Nur so kann sich der Körper auf neue Reize wieder einlassen. Durch Bewegung zur Ruhe kommen könnte das Motto hier sein.

Die Kinder erhalten im Morgenkreis Gelegenheit von ihren Erlebnissen zu erzählen, ihre Gefühle zu schildern und ihre Wünsche zu äußern, sowie neue Dinge von anderen zu erfahren.

Auf Initiative der Erwachsenen werden überschaubare Zeitabschnitte reflektiert, künftige Aktivitäten geplant, Gruppenregeln entwickelt und Stimmungslagen in der Gruppe aufgegriffen. Sprache, Artikulation, freie Rede mit Mimik und Gestik werden eingeübt.

Da die Themen für den Tag regelmäßig feststehen, erweisen sich kurze vorstehende Planungen als sinnvoll. Wenn mit Kindern im Morgenkreis eine Vorschau "Was mache ich heute?" durchgeführt wird, lernen sie ihren Alltag zu planen.

Der Morgenkreis variiert zeitlich je nach Wunsch und Thema der Kinder.

Singspiele, Fingerspiele, Kreisspiele, etc. sind natürlich auch fester Bestandteil eines Morgenkreises. Die Inhalte hiefür können Sie unserem selbstentworfenem Liedbuch "Hits vom Sonnenland" entnehmen.


Sonnenland


Hereinspaziert ins "Sonnenland"...

Hm, aber was ist ein "Sonnenland"?
Was gibt es da?
Was kann man alles machen?

Schließen Sie doch mal die Augen und stellen Sie sich Ihr eigenes Sonnenland vor. Wie würde Ihr Sonnenland aussehen?

Vielleicht stellen Sie es sich gemütlich warm vor. Oder sogar so warm, dass es Ihnen ganz heiß wird. Im Sonnenland gibt es vielleicht viele verschiedene Menschen. Vielleicht gibt es in Ihrem Sonnenland ganz viel zu entdecken und zu sehen. Vielleicht sogar so viel, dass Sie sich lieber einmal zurückziehen wollen um alles sicherheitshalber aus der Ferne zu beobachten.
Ja, ungefähr so ist es auch in unserem "Sonnenland".

Ihr Kind packt seine Koffer und reist in ein fremdes Land. Sicherlich ist es schon ganz aufgeregt, weil es gar nicht weiß, was es dort alles gibt. Und dann: Der große Tag. Die Türe ins Sonnenland öffnet sich. Zum Glück gibt es Mama und/oder Papa an der Seite. Viele Menschen gibt es dort zu sehen und alle sind ein bisschen anders. Manchmal trifft man auf ein bekanntes Gesicht. Vielleicht lernt man aber neue Sonnenlandbewohner kennen. In dem neuen Land kann man eine Menge erleben und erforschen. Verschiedene Zimmer gibt es und jedes sieht ein bisschen anders aus. Zum Glück gibt es dort die Sonnenlandbesitzer, die Ihrem Kind helfen, das Land zu entdecken.

Ja, und so geht die Reise weiter. Jeden Tag traut sich Ihr Kind ein Stück weiter ins Landesinnere und jeden Tag dürfen Mama oder/und Papa ein bisschen mehr Abschied nehmen . . .



Eingewöhnung


Bei der Eingewöhnung unserer "Neuen" handelt es sich um einen längerfristigen Prozess. Es ist kein Ereignis, das sich in kurzer Zeit abhandeln lässt. Die Dauer der Eingewöhnungszeit ist für jedes Kind individuell. Manche Kinder haben auch über die Eingewöhnungszeit hinaus Probleme, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden.

Die neuen Eltern werden mittels eines Elternabends und einer Broschüre auf diesen Übergang vorbereitet. Die "Neuen" dürfen an den "Schnuppertagen" die ihnen noch "fremde Welt" erkunden. Dies hat zur Folge, dass sie bei Eintritt in den Kindergarten die Räumlichkeiten und den Garten, die Kinder, das Personal, das Spielangebot, sowie Regeln und Gesetzmäßigkeiten kennen.

Wenn der "große Tag" gekommen ist, ist auf einmal vieles anders. Die ehemals "Kleinen" sollen jetzt die "Großen" sein. Die "Neuen" weinen, spielen "nicht richtig", hängen an der Erzieherin, machen die Hose nass, den Turm kaputt und lassen ihre Mütter nicht gehen. Die "Großen" werden um Unterstützung und Hilfe gebeten, manchmal macht es stolz und manchmal, so die Aussage eines Kindes, "nervt es nur".

Diese Situation bedeutet für alte und neue Kinder Neuorientierung. Sie müssen ihre persönliche Rolle und ihren Platz in der Gruppe finden, Spielpartnerschaften entwickeln, Freundschaften schließen und teilen üben.

Auch wir als pädagogische Fachkräfte müssen die Bedürfnisse der "alten" und "neuen" Kinder unter einen Hut bringen, die "Großen" zum Helfen motivieren, ohne sie zu überfordern, und allen Altersstufen gerecht werden.

Der Eintritt in den Kindergarten bleibt auch weiterhin eine freudige, spannende und abenteuerliche Geschichte. Die Eingewöhnungszeit gestaltet sich aber ruhiger, entspannter und weniger tränenreich, wenn alle am Prozess Beteiligten an einem Strang ziehen. Bei einer stufenweisen Eingewöhnung und geregelten Abholzeit akzeptieren Kinder es eher, dass wir uns jetzt für ein paar Stunden des Tages um sie kümmern.

 

-Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 23. Juni 2010 19:53 © Reinhold Meurer - IMPRESSUM -

www.retzstadt.de