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Für unseren Kindergarten „Sonnenland“ suchen wir: ·
eine
Erzieher/in als Leitung Wir suchen eine engagierte
Erzieher/in als Leitung in Vollzeit ab
01.11.2010. ·
eine
Erzieher/in ·
Praktikant/in Bewerbungen bitte schriftlich an: Monika Oppelt, Unterdorfstr. 25, 97282 Retzstadt "Sonnenland" - katholischer Kindergarten Retzstadt Erwähnt wurde die Kinderbewahranstalt erstmals 1879. Geleitet wurde sie bis 1973 von den Schwestern aus dem Mutterhaus der Töchter des "Allerheiligsten Erlösers" in Würzburg. Ab 1974 übernahm der Elisabethenverein die Trägerschaft. 1978 zog der Kindergarten in den vorderen Teil der Schule, in dem er auch heute noch untergebracht ist. Im Jahr 2003/04 wurde der Kindergarten auf neustem Stand renoviert.
Träger: Elisabethenverein Retzstadt e.V.
Unser Tagesablauf: Infos und Interessantes Unser Kindergarten "Sonnenland"
Jeder Gruppenraum umfasst verschiedene Bereiche, z.B. die Küchenzeile, die Puppenecke, den Maltisch, die Bauecke, den Spielteppich, den Esstisch, …. Die Bereiche variieren je nach Alter und Geschmack der Kinder und des Personals. Alle drei Gruppenräume sind mit einer zweiten Ebene ausgestattet.
Des Weiteren gibt es einen Intensivraum, bei dem wir die Möglichkeit haben mit einer Kleingruppe spezielle Angebote durchzuführen. So können die Kinder z.B. malen, matschen, hämmern und nageln, Bilderbüchern lauschen, experimentieren, etc. Im "Cafe", einem sonnigen Platz für alle, treffen
wir uns gerne, um Geburtstag zu feiern, Kinderkonferenzen abzuhalten sowie Feste
zu gestalten. Im Keller ist der Turnraum. Alle Kinder lieben Bewegung. Vor allem in den ersten Lebensjahren stellt Bewegung ein wesentliches Erfahrungsfeld dar, das die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit in unvergleichbarer Weise beeinflusst. So ist das wöchentliche Turnen besonders beliebt und wir schätzen diesen zusätzlichen Raum.
Zwei Außenanlagen stehen den Kindern zur Verfügung. Es gibt den Garten und den Hof. Der Hof von den Kindern bevorzugt, um Fahrzeuge aller Art zu fahren, sowie Ball zu spielen. Der Garten wird je nach Jahreszeit unterschiedlich genutzt. Im Garten schaufeln die Kinder gerne im Sandkasten, klettern am großen Spielgerät, spielen am Piratenschiff, erproben ihre Kraft an den Bäumen und Kletterstangen und benutzen gerne die Schaukeln.
Für alle Altersgruppen gibt es einen speziellen Tiernamen. 2 - 4 Jährige: Löwenkinder Den Namen haben die Kinder vor vielen Jahren ausgesucht und noch heute erfreut er sich sehr großer Beliebtheit. Die Namen geben uns und den Kindern eine Hilfestellung, wenn es um die Angebote geht: "Heute ist Turnen für die Bären" oder "Bald ist Waldtag der Löwenkinder" zeigt den Kindern, ob sie daran beteiligt sind oder nicht. Die Namen finden Kinder und Team schöner, als das jeweilige Alter zu nennen. Die Namensgebung ändert sich nicht bei dem Geburtstag sondern bei jedem neuen Kindergartenjahr. Aus Löwen werden Bären, dann Elefanten und schließlich Schulkinder.
In unserem Tagesablauf hat das Freispiel einen sehr hohen Stellenwert und es bedarf der sorgsamen Pflege. Hier hat das Kind ein breites Feld zur Erprobung der verschiedenen Kompetenzen. Wir begleiten die Kinder mit unserer Aufmerksamkeit, im Mitspiel und Dasein, im Unterstützen und Helfen. Die Freispielangebote können ja nach Alter und Wunsch der Kinder variieren. Im folgenden wollen wir drei typische Bereiche nennen und
näher darauf eingehen: Bau- und Lego-Ecke Puppenecke Und was meinen Sie: "Spielen Kinder wirklich nur?"
Dabei ist es eine wichtige Erfahrung gemeinsam zu Essen und es ist schade, dass diese Tradition in unserer Gesellschaft weniger wird. Wie oft kommt es denn noch vor, dass Familien einmal am Tag gemeinsam am Tisch essen? Wann erleben Kinder "Familie" - damit meinen wir gemeinsame Gespräche am Esstisch? Die Zukunft ist leider sehr schnellläufig und so gerät dieser wichtige Punkt immer mehr außer Acht. Wir essen jeden Tag gemeinsam und unsere Kinder zeigen uns, dass es Ihnen gefällt. So sitzen wir beisammen und jeder erzählt seinem Tischnachbarn oder seiner Tischgruppe, was er erlebt hat, Diskussionen entstehen, Fragen werden gestellt. Wir Erzieherinnen sind Zuhörer und Erzähler zugleich. Wir erleben Gemeinschaft und gemeinsam schmeckt es doch am Besten, viel besser als alleine oder wenn man nur zu zweit oder zu dritt zusammen sitzt. Ein weiterer Vorteil ist die Ruhe für alle. Keiner muss sich Sorgen machen, dass sein Gebautes von anderen evtl. zerstört wird oder muss Angst haben, weil er etwas noch nicht fertig gemacht hat. Da alle essen, ist für jeden Pause. Gemeinsame Brotzeit beinhaltet: Seine Tasche holen, auszupacken, ein Gebet oder Lied, die Vesper und anschließendes Spülen und Abtrocknen, sowie Aufräumen des Essplatzes. Natürlich kann Ihr Kind auch zwischendurch etwas Trinken oder Essen, aber seit wir das gemeinsame Essen eingeführt haben, verlangen die Kinder gar nicht danach. Na dann: Guten Appetit.
Die Kinder sitzen in ihrer Gruppe mit dem Personal gemeinsam beisammen und stimmen den Morgenkreis mit einem Bewegungslied ein. Nach dem vielen sitzen am Morgen ist es grundlegend mit Bewegung zu beginnen. Nur so kann sich der Körper auf neue Reize wieder einlassen. Durch Bewegung zur Ruhe kommen könnte das Motto hier sein. Die Kinder erhalten im Morgenkreis Gelegenheit von ihren Erlebnissen zu erzählen, ihre Gefühle zu schildern und ihre Wünsche zu äußern, sowie neue Dinge von anderen zu erfahren. Auf Initiative der Erwachsenen werden überschaubare Zeitabschnitte reflektiert, künftige Aktivitäten geplant, Gruppenregeln entwickelt und Stimmungslagen in der Gruppe aufgegriffen. Sprache, Artikulation, freie Rede mit Mimik und Gestik werden eingeübt. Da die Themen für den Tag regelmäßig feststehen, erweisen sich kurze vorstehende Planungen als sinnvoll. Wenn mit Kindern im Morgenkreis eine Vorschau "Was mache ich heute?" durchgeführt wird, lernen sie ihren Alltag zu planen. Der Morgenkreis variiert zeitlich je nach Wunsch und Thema der Kinder. Singspiele, Fingerspiele, Kreisspiele, etc. sind natürlich
auch fester Bestandteil eines Morgenkreises. Die Inhalte hiefür können Sie
unserem selbstentworfenem Liedbuch "Hits vom Sonnenland" entnehmen.
Hm, aber was ist ein "Sonnenland"? Schließen Sie doch mal die Augen und stellen Sie sich Ihr eigenes Sonnenland vor. Wie würde Ihr Sonnenland aussehen? Vielleicht stellen Sie es sich gemütlich warm vor. Oder sogar
so warm, dass es Ihnen ganz heiß wird. Im Sonnenland gibt es vielleicht viele
verschiedene Menschen. Vielleicht gibt es in Ihrem Sonnenland ganz viel zu
entdecken und zu sehen. Vielleicht sogar so viel, dass Sie sich lieber einmal
zurückziehen wollen um alles sicherheitshalber aus der Ferne zu beobachten. Ihr Kind packt seine Koffer und reist in ein fremdes Land. Sicherlich ist es schon ganz aufgeregt, weil es gar nicht weiß, was es dort alles gibt. Und dann: Der große Tag. Die Türe ins Sonnenland öffnet sich. Zum Glück gibt es Mama und/oder Papa an der Seite. Viele Menschen gibt es dort zu sehen und alle sind ein bisschen anders. Manchmal trifft man auf ein bekanntes Gesicht. Vielleicht lernt man aber neue Sonnenlandbewohner kennen. In dem neuen Land kann man eine Menge erleben und erforschen. Verschiedene Zimmer gibt es und jedes sieht ein bisschen anders aus. Zum Glück gibt es dort die Sonnenlandbesitzer, die Ihrem Kind helfen, das Land zu entdecken. Ja, und so geht die Reise weiter. Jeden Tag traut sich Ihr
Kind ein Stück weiter ins Landesinnere und jeden Tag dürfen Mama oder/und Papa
ein bisschen mehr Abschied nehmen . . .
Die neuen Eltern werden mittels eines Elternabends und einer Broschüre auf diesen Übergang vorbereitet. Die "Neuen" dürfen an den "Schnuppertagen" die ihnen noch "fremde Welt" erkunden. Dies hat zur Folge, dass sie bei Eintritt in den Kindergarten die Räumlichkeiten und den Garten, die Kinder, das Personal, das Spielangebot, sowie Regeln und Gesetzmäßigkeiten kennen. Wenn der "große Tag" gekommen ist, ist auf einmal vieles anders. Die ehemals "Kleinen" sollen jetzt die "Großen" sein. Die "Neuen" weinen, spielen "nicht richtig", hängen an der Erzieherin, machen die Hose nass, den Turm kaputt und lassen ihre Mütter nicht gehen. Die "Großen" werden um Unterstützung und Hilfe gebeten, manchmal macht es stolz und manchmal, so die Aussage eines Kindes, "nervt es nur". Diese Situation bedeutet für alte und neue Kinder Neuorientierung. Sie müssen ihre persönliche Rolle und ihren Platz in der Gruppe finden, Spielpartnerschaften entwickeln, Freundschaften schließen und teilen üben. Auch wir als pädagogische Fachkräfte müssen die Bedürfnisse der "alten" und "neuen" Kinder unter einen Hut bringen, die "Großen" zum Helfen motivieren, ohne sie zu überfordern, und allen Altersstufen gerecht werden. Der Eintritt in den Kindergarten bleibt auch weiterhin eine freudige, spannende und abenteuerliche Geschichte. Die Eingewöhnungszeit gestaltet sich aber ruhiger, entspannter und weniger tränenreich, wenn alle am Prozess Beteiligten an einem Strang ziehen. Bei einer stufenweisen Eingewöhnung und geregelten Abholzeit akzeptieren Kinder es eher, dass wir uns jetzt für ein paar Stunden des Tages um sie kümmern. | ||||||||||||||||||
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-Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 23. Juni 2010 19:53 - © Reinhold Meurer - IMPRESSUM - |