Eröffnung
am 5. Juli 2003 durch GR und AGENDA-Beauftragte Gertrud Heßdörfer
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Fitness-Weg
Stationstafeln am Parkplatz des DJK-Sportheims,
Wander- und Laufstrecken unterschiedlicher Länge
Etwas für die Gesundheit tun? Hier gibt es -
umgeben von Weinbergen - die Möglichkeit! |
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Hinweis für
Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Kinderwagenfahrer
Weg A:
schlecht geeignet, schwierig, Grasweg, steil |
Weg B:
geeignet, einige leichte Steigungen, z. T. Feld- und Waldwege |
Weg C:
gut geeignet, fester Weg |
Weg D:
ungeeignet, Treppen! |
Vorschlag:
aufwärts auf C (gelb), dann NICHT über WENDE (zu steil!),
sondern 200 m den Fahrweg aufwärts, danach rechts auf den Weg B
(blau), blaue Runde, zurück wieder über C (gelb) |
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Info 1 |
| Der "Fitnessweg Retzstadt" macht Wanderern, Walkern,
Joggern aller Alters- und Leistungsgruppen das Angebot - sich mit
bewährten Übungen aufzuwärmen, zu dehnen und zu lockern,
"auszulaufen" - sich durch Weinberge, Feld und Wald zu bewegen -
auf abgemessenen Strecken seine Leistung zu kontrollieren
"Fitnessweg" besagt, dass hier nicht wie bei den
"Trimm-Pfaden" Übungen mit Geräten unterwegs auf den Sportler
warten, sondern Wert gelegt wird auf "Fitness": Durch
wohldosierte Bewegung und Kreislaufbelastung, mit Auf- und Abwärmen, eine
Konditionssteigerung zu erzielen und somit ein besseres Körper- und
Lebensgefühl im Alltag zu haben:
Die Gesundheit fördern: körperliche,
geistige und seelische Frische auftanken! |
| Wegbeschreibung: A (rot) 1,2 km, leicht bis mittel ansteigend B
(blau) 2,2 km, erst leicht fallend, eben, kurzer Anstieg, dann leicht
ansteigend C (gelb) 0,8 km, leichtes Gefälle, asphaltiert D (grün) 100 m
pro Runde, 25 m Treppe aufwärts, asphaltierter Weg abwärts |
| Vorschläge zur Nutzung des Fitnesswegs: - Zuerst: Aufwärmen
(grün) - Weg D (grün): Treppe ... 100 m pro Runde - einige Runden - -
Weg A (rot) 1,2 km - WENDE - Weg C (gelb) 0,8 km - gesamt 2 km - Weg A
(rot) 1,2 km - WENDE - Weg B (blau) 2,2 km - WENDE - Weg C (gelb) 0,8 km -
gesamt 4,2 km - ....... finden sie weitere Kombinationen, drehen Sie
mehrere Runden ...!!! |
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Info 2 |
| Aufwärmen: Vor dem Laufen sollten Sie sich gut aufwärmen. Ihr
Körper benötigt bei jedem Training diese "Anlaufzeit", um sich
vom Ruhezustand auf Belastung um- und einzu- stellen. Die Aufwärmung
sollte mindestens 5-10 Minuten dauern und aus Gehen, Traben und
gymnastischen Übungen (z. B. Übungen 1-6) bestehen. |
| Trainingsende Nach dem Training sollten Sie einige Minuten
"Aus- laufen oder -gehen". Das ist angenehm und wichtig für die
Erholung Ihres Körpers. Kombinieren Sie dieses Auslaufen mit den "Trainingsende"-Übungen
(rot). Führen Sie anschließend Lockerungs- und Dehnungs- übungen durch
(gelb). Der Trainingsausklang leitet den Erholungsprozess Ihres Körpers
ein und hilft Ihnen, Ihre Muskulatur elastisch und geschmeidig zu
erhalten. |
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Info 3 |
| Das richtige Laufen |
| - Schuhe: stoßdämpfend, Fußbett, wasserdicht, - Profilsohle, leicht -
Oberbekleidung: atmungsaktiv, Wind-, Regenschutz, schweißaufnehmend -
Abrollen des Fußes über Ferse, Fußaußenkante und Fußballen - Die
Füße immer parallel zur Laufrichtung setzen - Arme nach vorn schwingen,
NICHT nach oben! - Arme schwingen neben dem Körper (NICHT: davor) -
Lockere Handhaltung - Atemkontrolle: 4 Schritte einatmen, 4 Schritte
ausatmen (nur für 2-3 Minuten, dann wieder "frei" atmen) -
Wald- und Wiesenwege zur Schonung der Gelenke benutzen! |
| Das richtige Lauftempo |
| Das richtige Tempo ist eine wesentliche Voraussetzung für ein
effektives Ausdauertraining. Zu schnelles Laufen führt zu einer raschen
Ermüdung und hat nur einen geringen Trainingseffekt. Achten Sie also
immer auf das für Sie richtige Lauftempo! Die meisten Menschen laufen
eher zu schnell als zu langsam. Nutzen Sie Ihre Trainingspulsfrequenz,
(Anfänger 130, Fortgeschrittene bis 160 Schläge pro Minute), um ein
Gefühl für das richtige Lauftempo zu entwickeln. Richten Sie sich bei
Ihrem Training aber grundsätzlich immer nach Ihrer Tagesform. Wenn Ihre
Leistungsfähigkeit her- abgesetzt ist, z. B. bei Hitze oder schlechter
"Tages- form", müssen Sie Ihr "normales" Lauftempo
reduzieren. |
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Info 4 |
| Das richtige Walken |
| Zu Beginn gemäßigtes Tempo Die Fersen bei leicht gebeugten Knien
flächig aufsetzen. Die Füße rollen über die ganze Fußsohle (leicht
zur Außenkante hin) ab. Die Fußspitzen möglichst in Gehrichtung
aufsetzen. Die Knie sind beim Aufsetzen vorne unbedingt leicht gebeugt zu
halten. Arme anwinkeln und seitlich neben dem Körper mitschwingen. Arme
gegengleich schwingen. Bewusst ein- und ausatmen. Einige Meter nach vorne
schauen. Schultern locker hängen lassen. Brustkorb anheben. Zwischen 100
und 130 Schritte pro Minute! |
Um die Geschwindigkeit zu forcieren, sollten Sie beim Walking beachten,
dass Sie in erster Linie über die Schrittfrequenz (Anzahl der Schritte
pro Minute) und nicht über die Schrittlänge ihr Gehtempo erhöhen.
Mittelgroße, zügige Schritte belasten die Gelenke weniger als weit
ausholende, langsame Schritte. Walken Sie mit aufgerichtetem Oberkörper.
Blicken Sie nach vorn, Ihr Blick muss nicht ständig zum Boden gerichtet
sein. und lassen Sie die Schultern locker mitschwingen. Heben Sie den
Brustkorb an. So vermeiden Sie Verspannungen der Schulter-, Nacken- und
Rückenmuskulatur Die Armarbeit Binden Sie nun Ihre Arme aktiv in die
gesamte Bewegung ein. Wie Pendel schwingen die Arme locker neben dem
Körper gegengleich mit Ihren Schritten von hinten nach vorne mit. Der
Armwinkel ist nicht kleiner als 90 Grad. Die Hände sind locker
geschlossen oder leicht geöffnet. Geballte Fäuste deuten auf eine
Verkrampfung hin. Setzen Sie Ihre Füße möglichst so auf, daß Ihre
Fußspitzen in die Gehrichtung zeigen. Leicht außen-rotierende Stellung
der Füße sind dabei völlig normal. Setzen Sie Ihre Füße bei jedem
Schritt flächig über die Ferse auf. Rollen Sie dann den Fuß bewußt,
mit Tedenz über die Außenkante des Fußes, bis zum Großzehballen, zu
den Zehen in ab. Drücken Sie sich mit dem Großzehenballen kräftig vom
Boden ab Schrittfrequenz, -tempo-und -länge Schritt-Tempo, -frequenz und
-länge beeinflussen sich gegenseitig. Erhöhen Sie das Schritttempo,
erhöht sich auch die Schrittfrequenz. Um die Geschwindigkeit zu
forcieren, sollten Sie beim Walking beachten, dass Sie in erster Linie
über die Schrittfrequenz (Anzahl der Schritte pro Minute) und nicht über
die Schrittlänge ihr Gehtempo erhöhen. Mittelgroße, zügige Schritte
belasten die Gelenke weniger als weit ausholende, langsame Schritte.
Achten Sie darauf, dass das Knie beim Aufsetzen des Fußes vorne immer
leicht gebeugt ist. Hinweis zur Schrittfrequenz Schritte / Minute Art des
Walkings
| < 100 kein Walking |
100 - 110 langsames Walking |
110 -120 flottes Walking |
120 -130 schnelles Walking |
> 130 Powerwalking |
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Info 5 |
| Tipps zu Training und Erholung: Trainieren Sie sinnvoll!
Trainieren Sie vor allem leistungsangepasst. Gelenke, Sehnen und Bänder
brauchen einige Zeit, um sich dem Lauftraining anzupassen. Verlängern Sie
aus diesem Grund die Trainingszeit nur ganz allmählich um wenige Minuten
pro Woche, auch wenn sich Ihre Kondition scheinbar schneller verbessert.
Freizeitsport soll keine Qual sein. Bemühen Sie sich deshalb um Geduld!
Es gilt die Regel: Lieber häufiger (3-5 mal) pro Woche laufen als zu
große Strecken! Die Mindestzeit pro Lauf, der zur Konditionsverbesserung
führen soll, ist 12 Minuten (Anfänger), 30 Minuten (Freizeitsportler),
60 Minuten und mehr (aktive Sportler). |
| Entspannen Sie richtig! Gönnen Sie sich nach dem Laufen eine
"heiße" Dusche oder ein "heißes" Bad. Unter der
Dusche sind Ihre Muskeln geschmeidiger. Machen Sie dort gezielte
Dehnübungen. |
| Löschen Sie Ihren Durst! Nehmen Sie nach dem Laufen genügend
Flüssigkeit zu sich. Bevorzugen Sie besonders Mineralwasser, isotonische
Getränke oder auch eine Apfelschorle. Stark gesüßte Getränke und
Alkohol wirken ungünstig auf den Trainingseffekt und gleichen außerdem
den Flüssigkeitsverlust nur verzögert aus. |
      
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